Raku

Raku (jap. ursprünglich juraku-yaki oder raku-yaki) ist eine japanische Keramik-Brenntechnik, deren Ursprünge im 16. Jahrhundert liegen und die seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts von amerikanischen Keramikern zur heutigen, westlichen Raku-Variante weiterentwickelt wurde.

Besonderheit dieser Technik ist, dass die gebrannten und mit einer Glasur versehenen Tonobjekte beim 2. Brand unmittelbar aus dem Ofen geholt werden, sobald er eine Temperatur von knapp 1.000°C erreicht hat. Mit Hilfe von Zangen werden die noch glühenden Keramiken in Metallbehälter gelegt, die mit Sägespänen oder anderen organischen Brennmaterialien gefüllt sind, welche sich sofort entzünden.

 

Durch den enormen Temperaturschock entstehen feine Haarrisse in der Glasuroberfläche (Krakelee, fr. craquelé), welche sich, wie die unglasierten Partien, aufgrund der Rauchentwicklung grau oder schwarz färben.

 

Da die Krakelee-Bildung kaum steuerbar und daher unvorhersehbar ist, ist jedes Raku-Ergebnis überraschend und einzigartig.

 

 

 

 

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